Weil’s wahr ist

Ich weiß ja, dass WERBUNG als die effektivste Form der Lüge gilt. 😉 Dennoch traue ich mich zu sagen: Alles, was ich in dieser Erzählung, für die ich heute werbe, geschrieben habe, entspricht der Wahrheit. 

Hier eine Minisequenz daraus: „Gegenüber keinem Menschen sonst hätte sie sich diese Blöße gegeben. Nun stand sie da, vor ihrem Sohn, fühlte sich von einer auf die andere Sekunde entkleidet. Sie kam sich vor, als wäre sie auf einer Kinoleinwand zu sehen. So nackt und so authentisch, wie sie sich noch nie jemandem gezeigt hatte. Und ihr eigener Sohn schaute sie an, sah sie in der Rolle ihres Lebens. Aber dieser Film war nichts für Kinderaugen. Einer wie Sven konnte dieses Leben doch noch gar nicht verstehen. Und fraglich, ob er jemals kapieren würde, wie ungelebt ihres war.“ 

Nach einer wahren Begebenheit

Noch vor Tagesanbruch klingelt es an der Tür. Mit einem richterlich angeordneten Durchsuchungsbeschluss verschaffen Polizisten sich Zutritt. Sie dringen in eine scheinbar heile Familienwelt ein. Für Fannys Mutter ist es wie ein böser Traum, was der leitende Ermittler sagt: Ihre älteste Tochter stehe im Verdacht, ein brutales Verbrechen begangen zu haben.
„Fannys Verhängnis“ ist eine Erzählung, die auf einer wahren Begebenheit beruht. 

Als wäre man mitten drin im Leben des Sven

B. Küpker schreibt in einer Rezension über DER DOCH NICHT auf Amazon:

Wunderbar! Der Autor versteht es, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Mehrmals habe ich das Buch zur Seite gelegt und einen kleinen Moment innegehalten. Der Schreibstil ist so bildhaft, als wäre man mittendrin im Leben des Sven. Ich habe mich gefragt, wie viele „Svens“ ich kenne… im Büro … in der Nachbarschaft … im Baumarkt?

Das Buch kann man nicht eher aus der Hand legen, bis man versteht und die vielen kleinen Dinge ein Ganzes ergeben.
Eine super Buch! Unbedingt empfehlenswert!

Abgründe menschlicher Existenz

Corinna schreibt in ihrer Rezension über DER DOCH NICHT auf Amazon:

Es ist schon außergewöhnlich, wie treffend es dem Autor gelingt, seinen Protagonisten zu charakterisieren. Als unerwünschtes und ungeliebtes Kind nimmt die Katastrophe eigentlich schon im Elternhaus ihren Anfang. Wie sich daraus ein unsicherer, gefühlsverwirrter, alles andere als selbstbewusster junger Mann entwickelt, beschreibt der Autor in sehr einfühlsamer Weise. Und auch in der weiteren Handlung beschreibt Andreas Kläne faszinierend die realitätsferne und fehlgeleitete Emotion und Denkweise der Hauptperson. Dass das in einer wirklichen Katastrophe enden könnte, kann man schon während des Lesens erahnen, alles in eine sich immer mehr aufbauende Spannung verpackt. Ausgehend von einer wahren Begebenheit hat der Autor es geschafft, einem die Abgründe der menschlichen Existenz nahe zu bringen. Ich freue mich auf weitere derartig spannende und empathisch geschriebene Geschichten wahrer menschlicher Schicksale, die uns begreiflicher machen können, warum Menschen wie du und ich zu Tätern werden.

Bis zum finalen schrecklichen Höhepunkt

Petra Carlile schreibt in ihrer Rezension über Totgeliebt auf Amazon:

Was täten wir, wenn unser Safehouse ins Wanken gerät? Bis wohin würden wir uns ins Schicksal ergeben und ab welchem Punkt kochen unsere Emotionen über, dass wir auch zum Äußersten fähig sind? Nämlich Mord? Wir halten uns alle für unfehlbar. Und einen Mord begehen, das tun doch nur kriminelle Gewaltverbrecher. Sind wir wirklich nicht zu einem Mord fähig? Andreas Klaene lässt uns teilhaben am Leben der im Roman genannten Karin Krogmann und ihr Schicksal, das auf Tatsachen beruht. Eine Frau, welche die Höhen und Tiefen ihres bisherigen Lebens ganz gut gemeistert und in jeder Situation Stärke bewiesen hat. Doch dann gerät ihre kleine Welt ins Wanken. Es ist spannend zu lesen, mitzufiebern und sich zu freuen, wenn alles wieder in Ordnung scheint, bis es dann doch in einem finalen schrecklichen Höhepunkt endet. Eine Geschichte, die das Leben tatsächlich geschrieben und die Andreas Klaene aufgegriffen und ausgezeichnet im Buch umgesetzt hat. Wir erhalten einen kleinen Einblick, wie das Leben der Generation vor uns verlief, welche anderen Werte – bedingt durch Kriegs- und Nachkriegszeit – gelebt wurden und was vielen Menschen damals wichtig war. Und wie es kommt, dass jemand in einem scheinbar guten Leben, wohlerzogen und menschlich, nur noch einen Ausweg kennt. Eine gelungene Umsetzung. U.a. auch, weil sich der Autor, also ein Mann, in das Leben einer Frau hinein versetzt und treffend die weibliche Sichtweise mit allen Facetten ihres Lebens darlegt.

Genial beschrieben

In einer Rezension zu Totgeliebt schreibt Lisamaus auf Amazon:

Mich hat die Story fasziniert. Weil sie genau dem Gesellschaftsbild entspricht, das in den fünfziger und sechziger Jahren vorgeherrscht hat und teilweise heute noch herrscht. Ich konnte mich direkt hineinfühlen und habe einige Berührungspunkte aus meiner eigenen Kindheit darin wiedergefunden. Meine Mutter entdeckt, auch wenn sie nie einen Mord begangen hat. Aber ihre Perfektion und das allen recht machen. Eindringlich wird hier die Beziehung eines alltäglichen Pärchens geschildert, die in einer Katastrophe endet. Minutiös wird beleuchtet, wie sich die Menschen von einander entfernen, ohne es zu bemerken. Und nicht bereit sind, über Fehler nachzudenken oder sich zu ändern. Es ist unbedingt lesenswert, denn der Erzählstil ist ruhig, unpolemisch, trotzdem reißt er einen mit. Auch wenn man schon weiß, wohin das ganze führt, ist der Weg dahin genial gezeichnet. Eine andere Art von Spannungsbogen!

Am eigenen Leben vorbei

Ulrike Blatter scheibt in ihrer Rezension über Totgeliebt auf Amazon unter anderem:

Und dann schießt sie ihn tot. Einfach so? Andreas Kläne hat diesen Fall sorgfältig recherchiert und schafft es, ein Szenario zu entwickeln, in dem nachfühlbar wird, warum diese Liebe so grausam endete. Vieles ist aus dem historischen Kontext heraus zu verstehen – beide Ehepartner waren in traditionellen Rollenbildern geradezu einzementiert und dort, wo Hilfe (z.B. therapeutisch) dringend notwendig gewesen wäre, herrschte Sprachlosigkeit. Die Tragik ist, dass jede/r sein Bestes gab und am eigenen Leben quasi vorbei lebte. Vorwürfe und Schuldzuweisungen gab es kaum. Auch keinen Streit. Alles wurde stets in schier unerschöpflicher Harmoniesucht übertüncht. Bis sich das nicht gelebte Leben endlich Bahn brach – und keine Mittel zur Verfügung standen, um mit einer solchen Situation umzugehen. Aus existenziell erlebter Bedrohung wurde eine Alles-oder Nichts-Lösung. Mit fatalen Konsequenzen. Tragisch, da es so viele potentielle Wendepunkte gegeben hätte, da so viel guter Wille vorhanden war und die Sache dann letztendlich an Sprachlosigkeit und (vermeintlichen) gesellschaftlichen Erwartungen scheiterte.


Eine psychologisch ausgefeilte Erzählung

Karsten schreibt in seiner Rezension zu DER DOCH NICHT auf Amazon:

Das überraschende Finale der Geschichte entlässt mich mit einem unbequemen Gefühl: Der doch nicht? Habe ich etwa auch solche Vorurteile?
Langsam aber unwiderstehlich wurde ich in das Geschehen um Sven hineingezogen, das Buch war für mich ein sogenannter „unputdownable“.
Mit manchen „falschen“ Fährten gibt der Autor den Blick auf andere, nicht unwahrscheinliche Möglichkeiten des Ausgangs; die plötzliche Katastrophe ist zunächst unbegreiflich, im Nachhinein aber erscheint die feine, psychologisch ausgefeilte Erzählung als logische Entwicklung der Personenkonstellation.
Gerne weitere Geschichten dieser Art! Griffig, klar, bildhaft und präzise sind die
Schilderungen der Umstände und Charaktere, gewürzt mit viel Humor und Wortwitz: ein Lesegenuss!

Weil ich soeben meinen Mann erschossen habe

Heute bin ich mal wieder so unverschämt, ganz schnöde Werbung zu machen. Und zwar mit einem kleinen Auszug aus meinem Tatsachenroman Totgeliebt:

Der Polizist hatte die Frau nie zuvor gesehen. Er registrierte sie als eine etwa einssechzig kleine zierliche Fremde mit dunkelbraunem Pagenkopf, grauem Rock und hochgeschlossener weißer Bluse. Der kurze Moment der Begrüßung genügte ihm, um mit sicherem Gefühl sagen zu können, welche Sorte Mensch er nicht vor sich hatte. Auf ihn wirkte sie weder angetrunken noch gewalttätig, heruntergekommen oder falsch. Frauen wie sie, dachte er, braucht ein Polizist nicht abzuführen. Sie kommen von sich aus auf die Wache, tragen ihr Anliegen vor und gehen wieder. Der junge Polizist hatte sein Entgegenkommen mit den Worten: „Was kann ich für Sie tun?“ kaum ausgesprochen, als die Frau ihn ansah und mit ruhigem, klarem Ausdruck sagte, was er kaum für möglich halten konnte: „Ich bin hier, weil ich soeben meinen Mann erschossen habe.“

Nach dem Gähnen nur noch ein Hecheln

Manchmal ist so ein Gähnen ja ehrlicher als tausend Küsse. Im Fall meines Hundes ganz bestimmt. Okay, ich verstehe ja, dass er sich von Amazon gelangweilt fühlt. Er kapiert halt nicht, warum meine neuste Erzählung, die mit dem Titel Fannys Verhängnis, rund zwei Wochen nach Erscheinen noch immer nicht bei Amazon zu bekommen ist. Wenn ich ihm dann sage, so ein Warten sei gar nicht so schlimm, das gebe eine Art Einblick in die Ewigkeit, dann gähnt er noch lauter und guckt mich an wie ein Höllenhund.

Darauf kann ich ihm nur sagen: Hab dich nicht so. Höllisch wird das Warten erst, wenn es ohne Hoffnung ist. Aber die gibt es doch. Jede Menge: Thalia, Weltbild, Hugendubel, bücher.de, all diese großen und auch die kleinen Läden haben doch ganz flott reagiert. Und wer die Geschichte unbedingt lesen will, findet über meine Website zu ihr.

Nun gähnt er nicht mehr. Er guckt auf die Erzählung und hechelt. Ist halt zu aufregend für ihn, so eine Geschichte, die nicht erfunden worden ist, sondern eine wahre Begebenheit beschreibt.