
Wenn einer das gewisse Etwas hat,
ist er nicht totzukriegen.
Dieses gewisse Etwas bleibt. Bis zum Schluss.
Und danach in unserer blühenden Erinnerung.
Andreas Klaene

Buchautor und Journalist. Jury-Mitglied der Literaten-Vereinigung "Gruppe 48".

Wenn einer das gewisse Etwas hat,
ist er nicht totzukriegen.
Dieses gewisse Etwas bleibt. Bis zum Schluss.
Und danach in unserer blühenden Erinnerung.
Andreas Klaene

Es war ein richtig stimmungsvoller Abend. Das habe glücklicherweise nicht nur ich so empfunden, sondern auch meine Gäste, die zu meiner Autorenlesung in den romantischen Fischerort Greetsiel gekommen waren. Herzlich bedanke ich mich bei ihnen fürs mucksmäuschenstille Zuhören und für ihre vielen Gedanken, die sie nach der Lesung aussprachen. Und mein Dank gilt nicht zuletzt Heinrich Heinenberg und Simon Willms von der Touristik GmbH Krummhörn-Greetsiel, die mir für diese Abendveranstaltung in ihrem Haus der Begegnung einen atmosphärisch gelungenen Raum zur Verfügung gestellt haben, der für solche Lesungen wie geschaffen ist.

Totgeliebt ist ein Tatsachenroman, in dem ich einen wahren Fall der deutschen Justiz erzähle. Er berührt durch die eindringliche Schilderung von Beziehungsalltäglichkeiten und einer Katastrophe, die sich allmählich durch die Fassade einer scheinbar perfekten Ehe frisst.
Das Nachwort schrieb der Münchner Strafverteidiger Rolf Bossi.

Wenn alle Stricke reißen,
ist das nicht unbedingt der Untergang.
Manchmal kriegt die Freiheit
genau in einem solchen Moment
die Oberhand,
und man segelt endlich in die Richtung,
in die man schon immer wollte.
Andreas Klaene

Lichtgestalten
brauchen kein prächtiges Portal.
Sie kommen durchs kleinste Loch
und finden
selbst im finstren Schuppen
ihre große Bühne.
Andreas Klaene
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Der Himmel
schaut auch
in heruntergekommene Fenster
hinein.
Andreas Klaene

Mit ihrer glatten Haut,
ihren weichen Erhebungen
liegt sie da
wie ein Schönheitsideal,
zeigt sich so anziehend,
als sollte man
über sie hinweggleiten,
in ihr versinken.
Der alte Pfahl ist anders,
kann mit Makellosigkeit „Der alte Pfahl ist anders“ weiterlesen

Meistens
kommt es so unscheinbar daher,
dass man es glatt übersieht.
Als bescheiden schimmernder Winzling
sitzt es zwischen so manchen Seilen,
an denen wir täglich kraftvoll ziehen:
das Glück.
Andreas Klaene

Sie stehen da,
eng beieinander,
wie eine zarte Macht,
so weit und ausladend,
als strebten sie an,
den kompletten Erdball,
mit ihrem blühenden Charme
zu vereinnahmen.
Unzählige Blüten, „Wie eine zarte Macht“ weiterlesen

Tag für Tag
steht sie dort oben
auf dem Deichkamm,
blickt auf einen gigantischen Silberteller,
die Nordsee,
sieht in Meer und Himmel „Auf dem Deichkamm“ weiterlesen