Der alte Pfahl ist anders

Mit ihrer glatten Haut,
ihren weichen Erhebungen
liegt sie da
wie ein Schönheitsideal,
zeigt sich so anziehend,
als sollte man
über sie hinweggleiten,
in ihr versinken.
Der alte Pfahl ist anders,
kann mit Makellosigkeit
nicht glänzen.
Er hält sie aus,
wenn sie sich erhebt,
wenn im Sturm sie wogt und peitscht,
scheint sie zu genießen.
Er ruht in ihr,
in ihrer Tiefe,
lässt sich
von ihren Krallen zeichnen,
wenn ihr danach ist,
trägt seine Furchen,
Kerben und alle Blessuren zur Schau.
Wie einer, der stolz darauf ist,
dass er sie hat:
die Nordsee.

Andreas Klaene

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