
Wenn’s fürs eigene Flugzeug nicht reicht,
haben wir immer noch die Möglichkeit,
uns etwas leichter zu nehmen.
Und dann geben wir Gas
und schweben einfach
über unsere Problemhügel hinweg.
© Andreas Klaene

Buchautor und Journalist. Jury-Mitglied der Literaten-Vereinigung "Gruppe 48".

Wenn’s fürs eigene Flugzeug nicht reicht,
haben wir immer noch die Möglichkeit,
uns etwas leichter zu nehmen.
Und dann geben wir Gas
und schweben einfach
über unsere Problemhügel hinweg.
© Andreas Klaene


Also ich finde, mit noch mehr Grazie kann sich kaum einer hängen lassen.

Tanzen, schweben, lieben, paaren. Über Dächern, unter Wolken.

Wie einer,
der auf Erden
nichts verloren hat,
zieht’s ihn nach oben,
sein Leben lang.
So hager seine Arme,
dass der Sonne Schattenmaler
sie kaum zeichnen kann.
Als wolle er
den Himmel streicheln, „Dem Blau entgegen“ weiterlesen

Wo brauner Boden
bei jedem Schritt
an meinen Stiefeln zieht,
wo jeder laute Ton im Torf erstickt,
wo im Sommer ein Kuckuckschor
mein Stapfen mit Rufen begleitet,
wo der Himmel in der Ferne
küssend sich zur Erde neigt,
da bin ich im Moor.
Andreas Klaene

Mitten im Rapsfeld liegend
scheint die Welt
nur aus duftendem Himmel zu bestehen.
Andreas Klaene

Sie stolpern nicht,
preschen nicht gegen Wände,
gleiten mit Leichtigkeit über sie hinweg:
Vögel, die fliegen,
und Menschen, die lachen.
Andreas Klaene

Wie tausend Augen
sehen Sie zu uns herunter.
Sie gaffen nicht,
betrachten und begleiten uns
mit sanftem Blick,
die Fenster des Südens,
zu denen aufschauend
wir den Charme
des Himmels entdecken.
Andreas Klaene

Ich mag die Wolken.
Sie bringen Bewegung in den Himmel,
der einfach nur blaufaul
unter der Sonne abhängt.