
Man solle die Vögel auf den Bäumen singen hören, wenn man seine Landschaftsbilder betrachte. Das wünschte sich der französische Maler Théodore Rousseau. Als ich diesem Rotkehlchen beim Singen zusah „Lied der Leichtigkeit“ weiterlesen

Buchautor und Journalist. Jury-Mitglied der Literaten-Vereinigung "Gruppe 48".

Man solle die Vögel auf den Bäumen singen hören, wenn man seine Landschaftsbilder betrachte. Das wünschte sich der französische Maler Théodore Rousseau. Als ich diesem Rotkehlchen beim Singen zusah „Lied der Leichtigkeit“ weiterlesen

So strubbelig bis zerzaust sehen Blaumeisen nur in dieser Jahreszeit aus. Ihre Jungen sind es, die das gefiederte Outfit der Mutter „Nerviger Nachwuchs“ weiterlesen


Wenn die Aussicht mal mies ist,
bleibt einem ja immer noch die eigene Innenansicht.
Und die kann einen auf Gedanken bringen,
auf die man beim schönsten Blick nach draußen
nie gekommen wäre.

Noch bevor irgendein Hahn nach ihr kräht,
ist sich die schöne Henne sicher:
Er wird auf mich fliegen, sobald er mich sieht.

So latscht man nicht zur Futtersuche.
So schreitet das jungfräulich weiße Huhn
zielstrebig zum Honeymoon.



Ich war mir ja bisher nie so sicher, aber seit letzten Sonntag, das war der 8. April, weiß ich es ganz genau: Ja, es gibt für Gänse tatsächlich ein Leben nach Weihnachten. Denn da habe ich sie gesehen und fotografiert. Letzteres nur, weil mir ja sonst keiner glaubt.

Ab und zu einfach mal fallen lassen.
Sonst schafft es ja nie einer, uns aufzufangen.

Wenn’s fürs eigene Flugzeug nicht reicht,
haben wir immer noch die Möglichkeit,
uns etwas leichter zu nehmen.
Und dann geben wir Gas
und schweben einfach
über unsere Problemhügel hinweg.
© Andreas Klaene
