
Der Westwind bittet nicht.
Er nimmt sie einfach,
die Halme des Strandhafers,
tanzt mit ihnen.
Er scheint’s zu genießen,
wie sie sich beugen,
erheben, senken und beben
im Takt, den er ihnen gibt.
Andreas Klaene

Buchautor und Journalist. Jury-Mitglied der Literaten-Vereinigung "Gruppe 48".

Der Westwind bittet nicht.
Er nimmt sie einfach,
die Halme des Strandhafers,
tanzt mit ihnen.
Er scheint’s zu genießen,
wie sie sich beugen,
erheben, senken und beben
im Takt, den er ihnen gibt.
Andreas Klaene

In weißer Eleganz
lässt sie sich tragen von luftiger Macht,
tanzt schwebend
zwischen Himmel und Meer,
verführt uns mit Grazie,
ihr zuzusehen.
So steckt sie uns an
mit der Leichtigkeit ihres Seins.
Die Möwe.
Andreas Klaene

Ihr Tötungsdelikt hatte bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Mich interessierte, wie es dazu kommen konnte, dass eine Frau wie sie, die einen so fabelhaften Ruf genießt, ein so schreckliches Verbrechen begehen konnte. Ich habe viele und lange Gespräche mit ihr im Gefängnis geführt, in ihrem gesamten sozialen Umfeld recherchiert und nicht zuletzt auch im Milieu ihres Mannes, eines hohen Luftwaffenoffiziers. Entstanden ist daraus der Tatsachenroman Totgeliebt.
In Ihrer Rezension schreibt die Buchbloggerin Annette Traks unter anderem: „Nach meinen Gesprächen mit der Täterin“ weiterlesen

Häufig, wenn ich genau hinschaue,
kapiere ich, dass so manches schwarze Schaf
nichts als ein bunter Vogel ist.
Einer, der vielen weißen Westen Angst macht,
in ihrer blitzblank polierten Konformitätsherde unterzugehen.
Andreas Klaene

Über sich selbst sagt sie: „Ich habe das Schlimmste getan, was ein Mensch einem Menschen antun kann. Ich habe mich zur Unperson gemacht.“
In Totgeliebt erzähle ich ihre Lebens- und Liebesgeschichte. Das Buch schildert einen wahren Fall der deutschen Justiz. Das Nachwort schrieb der Münchner Strafverteidiger Rolf Bossi.
Jetzt auch als e-Book.

Wenn einer das gewisse Etwas hat,
ist er nicht totzukriegen.
Dieses gewisse Etwas bleibt. Bis zum Schluss.
Und danach in unserer blühenden Erinnerung.
Andreas Klaene

Es war ein richtig stimmungsvoller Abend. Das habe glücklicherweise nicht nur ich so empfunden, sondern auch meine Gäste, die zu meiner Autorenlesung in den romantischen Fischerort Greetsiel gekommen waren. Herzlich bedanke ich mich bei ihnen fürs mucksmäuschenstille Zuhören und für ihre vielen Gedanken, die sie nach der Lesung aussprachen. Und mein Dank gilt nicht zuletzt Heinrich Heinenberg und Simon Willms von der Touristik GmbH Krummhörn-Greetsiel, die mir für diese Abendveranstaltung in ihrem Haus der Begegnung einen atmosphärisch gelungenen Raum zur Verfügung gestellt haben, der für solche Lesungen wie geschaffen ist.

Totgeliebt ist ein Tatsachenroman, in dem ich einen wahren Fall der deutschen Justiz erzähle. Er berührt durch die eindringliche Schilderung von Beziehungsalltäglichkeiten und einer Katastrophe, die sich allmählich durch die Fassade einer scheinbar perfekten Ehe frisst.
Das Nachwort schrieb der Münchner Strafverteidiger Rolf Bossi.

Wenn alle Stricke reißen,
ist das nicht unbedingt der Untergang.
Manchmal kriegt die Freiheit
genau in einem solchen Moment
die Oberhand,
und man segelt endlich in die Richtung,
in die man schon immer wollte.
Andreas Klaene