Eine Vision

Klar finde ich es richtig, jede gute Gelegenheiten zu nutzen. Wenn man’s nicht tut, dreht sie einem den Rücken zu. Und dann steht man da. Genau da, wo ich jetzt rumstehe. Also bleibt mir nichts anderes übrig, als diesen blöden Rücken zur Kenntnis zu nehmen. Ich mache das. Jedenfalls erstmal. 😉 Und indem ich das ein paar Sekunden lang gemacht habe, ist meine Anguckerei ganz unmerklich zum Betrachten übergegangen. Dabei spüre ich die sanften Formen schon fast in meiner Hand. Und das, obwohl ich hier überhaupt nichts anfasse. Also irgendwie muss da noch mehr passieren, denke ich. Das kann einfach nicht alles sein. Auf einmal steigt meine Stimmung. Ich bin froh, dass die Gelegenheit mir den Rücken gekehrt hat. Nun habe ich nämlich eine Vision. Eine, die sich wie ein Handschmeichler meiner Sinne anfühlt. 😀

Schnute fusselig geredet?

Also, eines kann ich ganz sicher sagen: Pferde reden sich nie die Schnute fusselig. Zugegeben, bei näherem Hinsehen könnte man glatt zu gegenteiliger Auffassung gelangen 😉. Aber nein, sowas passiert ihnen nicht. Erstens haben sie die Größe, das nicht zu tun, und zweitens haben diese Wesen unserer menschlichen Spezies etwas voraus. Nicht nur zwei zusätzliche Beine, sondern auch genau diese Fusseln an der Nase. Die geben ihnen nämlich einen hochsensiblen Tastsinn, und den kann man nicht nur beim ersten Flirt gut gebrauchen. Der hilft auch bei jeder darauf folgenden Kommunikation. Ist also fast exakt so wie bei unsereins. Okay, Fusseln haben wir nicht, aber Hände. Und die können wir im schönsten aller Notfälle in zärtlichster Absicht ausfahren, um unmissverständlich zu sagen, wozu uns die Worte fehlen. 😀