Nicht einmal umdrehen

„Ich will nicht“, sagte er und drehte sich um.
„Wieso? Wir haben uns doch noch gar nicht kennengelernt.“
„Ist auch gut so“, murmelte er vor sich hin.
„Ist gar nicht gut. Wir könnten uns doch was geben.“
„Was denn?“
„Sympathie.“
„Wo willste die denn hernehmen?“
„Du könntest mir ein bisschen von deiner geben, dann bekämste ruckzuck welche von mir.“
„Und wie soll ich das machen?“
„Du könntest mich zum Beispiel ein wenig freundlicher übersehen. Müsstest dich dafür nicht mal umdrehen. Nur deine Stimme lächeln lassen. Das wäre schön.“ 😀

Komme nicht daran vorbei

An mancher Kunst komme ich nicht vorbei. Nicht einfach so. Also bleibe ich stehen. Lautlos fängt sie an, mir etwas zu erzählen. Ich höre ihr zu, betrachte sie und entdecke in ihr den anziehend weiblichen Ausdruck des Himmels. 

Vorteil des Wartens

Wenn sich einer ewig wartend die Beine in den Bauch steht, hat das ja durchaus einen nicht zu unterschätzenden Vorteil: Er kommt nie und nimmer auf die Idee, sich darüber zu beklagen, dass die Zeit so verflucht schnell vergeht. 😉

Nichts geht auch irgendwann

Wenn ich mal gar nichts sage und schreibe, sondern einfach nur rumgucke, komme ich hin und wieder doch tatsächlich mit mir selbst ins Gespräch. Das geht meistens ganz schnell. Und dabei werde ich so einiges gewahr. Darum nehme ich mir vor, öfter mal Pause zu machen, denn nichts kann man ja auch irgendwann mal tun. 😀

Auch ’ne Idee

Wenn das Bewusstsein, keinen Arsch in der Hose zu haben, selbst durch den Erwerb einer neuen Jeans nicht zum Schweigen gebracht werden kann, kommt so manche Flasche auf die Idee, es einfach zu ertränken. ;))