Als die Nacht noch zu riechen war

Es war noch früh, als wir unterwegs waren.
So früh, dass die Nacht noch zu riechen war.
Ihr Duft lag in feuchten Perlen auf Halmen, Schaumkraut
und Schlüsselblumen.
Der Himmel zog mit weiten Wolken sein weiches Bett
übers noch schlafende Land.
Mittendrin in dieser stillen Pracht mein Hund und ich
und hier und da Lerchen in der Luft, die mit ihrem Gesang
Klang in den Tag brachten. Sie konnten sich dort oben
noch so konzertant verausgaben, meinen Hund beeindruckten sie nicht.
Auch Schaumkraut, Schlüsselblumen und Himmelbett waren ihm schnurz.
Er sah mit seiner Nase, was kein Auge sehen kann:
all die noch immer so herrlich duftenden Spuren, die Kaninchen, Rehe, Hasen und Füchse bei ihren nächtlichen Ausflügen hinterlassen hatten.

Andreas Klaene

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